Da der Elefant um so vieles anders als alle heute bekannten Tierarten aussieht, ist es kaum vorstellbar, dass man im Tierreich heute noch lebende Verwandte von ihm finden kann. Moderne Methoden, bei denen man die Zusammensetzung der Eiweiss-Moleküle oder der Erbsubstanz DNS untersuchte, zeigten jedoch, dass die Schliefer und die Seekühe mit dem Elefanten verwandt sind. Ihre gemeinsamen Vorfahren lebten vor ca. 55 Mio. Jahren. Der nächste ferne Verwandte ist das Erdferkel, dessen Linie im Stammbaum schon früher abzweigte.
Klippschliefer
Schliefer erinnern an grosse
Kaninchen. Aber ihre Fussknochen ähneln denen der Elefanten. Diese kleinen
Erdhörnchen leben als Gruppen in Höhlen unter der Erde und fressen besonders
gerne Früchte und Insekten.
Seekühe (Dugongs)
Bei Geburt sind Dugongs
hellcremefarben, später tief schiefergrau. Wenige kurze Haare sind über den
ganzen Körper verteilt, die Schnauze ist dicht behaart. Die Haut ist dick, hart
und glatt. Die Vorderbeine sind zu 35-45 cm langen Flossen umgewandelt. Seekühe
sind die einzigen Pflanzenfresser unter den Meeressäugern. Mit der vorgestülpten
Oberlippe reissen sie Seegras ab und die Männchen haben kurze, von der Lippe
verborgene Stosszähne. Erwachsene Tiere werden 2,4 bis 4 Meter lang, wobei die
Weibchen etwas grösser als die Männchen sind .
Erdferkel
Das Erdferkel ist in Afrika weit
verbreitet. Seine Nahrung besteht aus Ameisen und Termiten. Erdferkel sind
nachtaktiv und haben eine rüsselähnlichen Schnauze. Die Zehen der Vorderfüße
sind zu Grabklauen umgebildet. Mit dieser Art "Schaufel" können sie zum einen
Termitenhügel aufreißen, zum anderen ihre Wohnhöhlen graben. Unter ihrer Haut
besitzen Erdferkel keine Fettschicht. Erdferkel stammen wie die Elefanten von
den Urhuftieren ab.