Ein Elefant vergisst nichts, heisst es. Ihr sprichwörtliches Gedächtnis haben die Dickhäuter schon in zahlreichen Untersuchungen bewiesen, in denen sie selbst nach Jahren noch freudig auf die aufgezeichneten Rufe längst verstorbener Bekannter reagierten. Etwa 100 individuelle Begrüssungslaute von Artgenossen in der Population können weibliche Elefanten richtig zuordnen - vor allem von denen, die sie häufiger treffen.
Überlegen Sie sich also genau, ob Sie die Elefanten ärgern - sie werden sich bei Ihrem nächsten Besuch garantiert erinnern!!
Im Internet fand ich die folgenden Geschichten zu diesem Thema:
Vishwanathan war ein 22jährige Elefantenbulle. Als sein
langjähriger Mahut die Stadt verliess, kommt ein neuer Elefantenführer an seine
Stelle. Dieser schlägt fast eine Woche lang jeden Tag auf das Tier ein, gibt ihm
weder zu fressen noch zu trinken, quält ihn auf grässlichste Weise. Dies alles
mit dem Ziel, das Tier möglichst schnell gefügig zu machen. – Dann, in der
Morgendämmerung, beginnt Vishwanathan so schmerzerfüllt zu schreien, dass die
Menschen herbeieilen. Als die ersten eintreffen, ist der Elefant jedoch bereits
tot.
Immer wieder tauchen in Keralas Tageszeitungen Nachrichten wie diese
auf. Und immer wieder gibt es auch die umgekehrten Geschichten, bei denen der
Elefant seinen Mahut tötet.
Es wird gesagt, ein Elefant vergesse nie, was ihm Menschen
antun.
Ein Beispiel: Ein Mahut sitzt auf seinem Elefanten und zerschlägt
auf seinem Schädel eine Kokosnuss. Eine unwahrscheinliche Brutalität, bedenkt
man, wie hart eine solche Nuss ist. – Viele Jahre später rächt sich das Tier. Es
greift mit seinem Rüssel eine Kokosnuss, holt weit aus und zerschmettert sie auf
dem Kopf des Mahuts. – Es wird gesagt, dass Elefanten nur Menschen umbringen,
die ihnen Schmerz zugefügt hatten. Nicht von ungefähr werden Elefantenführer
stets wieder Opfer aggressiver
Elefanten.
Vom
sprichwörtlichen Elefantengedächtnis
ein externer Link
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