Anleitung zur erfolgreichen Elefantenjagd 

Nachfolgend die erprobtesten, wenn auch nicht immer effektivsten Methoden der einzelnen Berufsgruppen, um einen Elefanten zu fangen:

Mathematiker-
methode

Man entferne alle nicht- Elefanten aus Afrika und fängt dann genau ein beliebiges Element der Restmenge

Erfahrene
Mathematiker:

Zunächst wird die Existenz mindestens eines Elefanten in Afrika beweisen. Dann Vorgehen nach der Mathematikermethode.

Mathe-
Professoren:

Beweis der Existenz mindestens eines Elefanten in Afrika. Das tatsächliche Aufspüren des Tieres wird als leichte Übungsaufgabe an die Studenten deligiert.

Wirtschafts-
wissenschaftler:

jagen keine Elefanten. Aber sie sind fest davon überzeugt, dass die Elefanten sich selber stellen würden, wenn man ihnen nur genug bezahlt.

Ingenieure:

jagen Elefanten, indem sie nach Afrika gehen, jedes graue Tier fangen, das ihnen über den Weg läuft und es als Elefant nehmen, wenn das Gewicht nicht mehr als 15% von den Tabellenwerten eines Elefanten abweicht.

Statistiker:

jagen das erste Tier das sie sehen n-mal und nennen es Elefant.

Unternehmens-
berater:

jagen keine Elefanten. Und viele haben noch niemals überhaupt irgendetwas gejagt. Aber man kann sie stundenweise engagieren, um sich gute Ratschläge geben zu lassen.

System-
Analytiker:

wären theoretisch in der Lage, die Korrelation zwischen Hutgröße und Trefferquote bei der Elefantenjagd zu
bestimmen, wenn ihnen nur jemand sagen würde, was ein Elefant ist.

Physiker:

überfliegen Afrika nahezu mit Lichtgeschwindigkeit. Durch die relativistische Längenkontraktion wird der Elefant flach wie Papier. Man greife ihn, rolle ihn auf, und mache ein Gummiband herum.

Informatiker:

jagen Elefanten, indem sie Algorithmus A ausführen: 
Begin 

Gehe nach Afrika. 
Beginne am Kap der guten Hoffnung. 
Durchkreuze Afrika von Süden nach Norden bidirektional in Ost-West-Richtung. 
Für jedes Durchkreuzen tue 

Fange jedes Tier, das Du siehst. 
Vergleiche jedes gefangene Tier mit einem als Elefanten bekannten Tier. 
Halte an bei Übereinstimmung. 


End 

Erfahrene
Programmierer:

verändern Algorithmus A, indem sie ein als Elefant bekanntes Tier in Kairo plazieren, damit das Programm in jedem Fall korrekt beendet wird.

Assembler-
Programmierer:

bevorzugen die Ausführung von Algorithmus A auf Händen und Knien.

SQL-
Programmierer:

verwenden folgenden Ausdruck: SELECT Elefant FROM Afrika.

Basic-
Programmierer:

bevorzugen jedoch einen mit Samt ausgepolsterten Einspänner, bei dem die Bremsen ständig angezogen sind.

C-
Programmierer:

bestimmen zuerst mit sizeof() die nötige Speichermenge für einen Elefanten, versuchen diese zu a**zieren (sorry, war gelocht), vergessen dabei das Ergebnis abzuprüfen und schießen dann mit wilden Pointern auf den Elefanten.

Smalltalk-
Programmierer:

bestehen darauf, daß der Elefant eine Klasse sei und somit schließlich seine Fang-Methoden selbst mitzubringen habe. Und wenn der Elefant Afrika verlassen sollte, dann wird ja automatisch seine Destruktor-Methode ausgelöst.

Pascal-
Programmierer:

markieren zuerst einen Punkt auf der Landkarte, schreiben END davor und träumen davon, daß Nikolaus Wirth von einem Elefanten totgetrampelt wird.

*SP-
Programmierer:

(leider auch ein Opfer des Lochers) bauen einen Irrgarten aus Klammern und hoffen, daß sich der Elefant darin verirrt.

SAP-Ingenieure:

erklären das erstbeste Tier zu einem Elefanten und passen Ihre Vorstellungen eines Elefanten an dieses Tier an.

Microsoft:

kauft einen Elefanten aus dem Zoo in Seattle, kopiert ihn massenhaft, redet aller Welt ein, daß jeder einen bräuchte und daß dieser die ideale Ergänzung zu MS-Office sei und exportiert 14 Mio. Stück nach Afrika.

Viren-
Programmierer:

jagen Elefanten, indem Sie eine Maus in Kapstadt aussetzen und in Kairo auf die in Panik geratene Herde warten.

Microsoft-
Vertreter:

fängt das erste Tier ein, das ihm in Afrika begegnet und schreibt eine Rechnung über einen Elefant.

Hardware-
Händler:

fängt Kaninchen, streicht sie grau und verkauft sie als Desktop-Elefanten.

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