Frage 4: Der Geruchssinn der Katze

Der Geruchssinn der Katze ist zehnmal feiner als unserer. Die Katze besitzt zudem ein besonderes Organ, das die Nasenröhre mit dem Gaumen verbindet. In diesem Organ sitzen 200 Millionen Sinneszellen, womit die Katze die Gerüche besonders gut einordnen kann. Auf der Jagd verlassen sich Katzen aber weniger auf ihren Geruchssinn, als auf ihre Ohren und Augen.

Der Geruchssinn spielt eine erheblich grössere Bedeutung beim Sozialverhalten der Katze. Deshalb erfolgt auch der erste Kontakt zweier Katzen stets von Nase zu Nase. Und auch aufgrund der Duftmarken, die eine Katze hinterlässt, können ihre Artgenossen Informationen über Geschlecht, Alter, körperliche Verfassung und Partnerbereitschaft ablesen. Während sie für uns - abgesehen von den Duftmarken eines nicht kastrierten Katers - nicht riechbar sind.

Die Wahrnehmung erfolgt aber auch über die Schnurrhaare (Tasthaare) und die Pfoten. Die Pfotenballen besitzen nämlich ausgesprochen empfindliche Rezeptoren, die sofort auf jede Vibration reagieren. 

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